KLAR!-Maßnahmen

Folgende 10 Maßnahmen werden zwischen 2025 und 2027 im Zuge der Weiterführungsphase  II von KLAR! Im Walgau umgesetzt. Eine detailliertere Beschreibung inklusive Hintergründe finden Sie im aktuellen KLAR! im Walgau, Umsetzungsphase II, 2026-2028 (2.02 MB)



1. Klima.Bewusst.Sein

Die Maßnahme „Klima.Bewusst.Sein“ soll die Menschen in der Region für den Klimawandel sensibilisieren und mögliche Anpassungsmaßnahmen verständlich machen. Ziel ist es, die Bevölkerung und EntscheidungsträgerInnen umfassend zu informieren, zum Mitwirken zu motivieren und konkrete Handlungsimpulse zu geben. Mit zielgerichteten Informationen und Veranstaltungen werden die Menschen dazu angeregt, aktiv zu werden und die eigene Selbstwirksamkeit zu verstehen. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit Gemeinden gefördert, um gemeinsame Veranstaltungen anzubieten und klimabewusstes Handeln in der Gemeindepolitik zu stärken. Die Ansprache neuer Zielgruppen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, um möglichst viele Menschen in die Klimawandelanpassung einzubeziehen.

Zur Umsetzung der Ziele werden verschiedene Maßnahmen eingesetzt. Veranstaltungen wie Vorträge, Exkursionen und Infostände sind zentrale Elemente. Sie informieren nicht nur, sondern regen auch zum Mitdenken und Handeln an. Ergänzend werden Berichte, Broschüren und Folder erstellt und über Kanäle wie die Website, soziale Medien und gemeindeeigene Netzwerke verbreitet. Das regionale Mediennetzwerk wird gezielt genutzt, um die Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Ein besonderes Highlight ist die Gründung eines Klima-Redaktionsteams aus Freiwilligen der Bevölkerung. Dieses Team soll die Klimaanpassungsstrategie aktiv unterstützen und Privatpersonen sowie Gemeinden stärker einbinden. Eine weitere innovative Maßnahme ist ein Literaturwettbewerb, der Menschen aller Altersgruppen dazu anregen soll, sich kreativ mit dem Thema Klimawandel auseinanderzusetzen. Die besten Beiträge werden in einem Buch veröffentlicht und die GewinnerInnen erhalten Preise.

Darüber hinaus beteiligt sich die Kampagne an einer Wanderausstellung zum Thema Integration. Dabei wird beleuchtet, welche besonderen Herausforderungen Menschen mit Migrationshintergrund im Zusammenhang mit Klimawandelanpassung begegnen. 

„Klima.Bewusst.Sein“ verfolgt einen breiten und kreativen Ansatz, um Bewusstsein zu schaffen, die Partizipation zu fördern und Impulse für klimabewusstes Handeln zu setzen. Ziel ist es, die gesamte Region für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung einzubinden. Um zu überprüfen, ob die bisher gesetzten Maßnahmen bereits Wirkung zeigen, wird eine Umfrage durchgeführt. Sie dient dazu die Wahrnehmung des Klimawandels in der Region besser zu verstehen und gezielt darauf reagieren zu können.


2. KlimaGuides 

Tandem-Maßnahme mit KLAR! Biosphärenpark Großes Walsertal, KLAR! plan b und KLAR! Vorderwald


Die Maßnahme „KlimaGuides“ verfolgt das Ziel, Wander-, Berg- und NaturführerInnen zu kompetenten VermittlerInnen für die Auswirkungen des Klimawandels auszubilden. Sie werden dazu befähigt, Veränderungen in der Natur- und Kulturlandschaft eigenständig zu erkennen, wissenschaftlich fundiert einzuordnen und ihr Wissen an unterschiedliche Zielgruppen weiterzugeben. Neben fachlichen Inhalten erhalten die Teilnehmenden Schulungen in Didaktik und Kommunikation, um komplexe Zusammenhänge verständlich und ansprechend zu erklären. Dadurch leisten die KlimaGuides einen wichtigen Beitrag, um das Bewusstsein für den Klimawandel in der Region zu stärken und die Akzeptanz für notwendige Anpassungsmaßnahmen zu fördern.

Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen praxisnahe Module und Exkursionen, die die Auswirkungen des Klimawandels in verschiedenen Ökosystemen sichtbar machen. Die Teilnehmenden lernen, klimabedingte Veränderungen in Gebirgsregionen, Wäldern, Fließgewässern, Seen und Mooren zu identifizieren und diese in den regionalen Kontext einzuordnen. Fachliche Inhalte werden durch ExpertInnen vermittelt, die gleichzeitig auf die Besonderheiten der jeweiligen KLAR!-Regionen eingehen. Ergänzt wird das Programm durch ein Modul zur Vermittlungskompetenz, das die zukünftigen KlimaGuides darauf vorbereitet, ihr Wissen bei Führungen und Bildungsangeboten effektiv weiterzugeben.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung entwickeln die zertifizierten KlimaGuides maßgeschneiderte Touren, die Gruppen, Schulklassen und Interessierte für die klimatischen Veränderungen sensibilisieren. Dabei wird besonderer Wert auf die regionsspezifischen Gegebenheiten gelegt: Wälder im Vorderwald, Fließgewässer und Seen in der KLAR! plan b, Gebirgsregionen im Großen Walsertal und Moore im Walgau bilden jeweils eigene Themenschwerpunkte. Bis 2026 sollen zehn bis 15 KlimaGuides ausgebildet werden, die durch ihre Aktivitäten einen nachhaltigen Beitrag zur regionalen Klimaanpassungsstrategie leisten. Die Maßnahme ergänzt damit die KLAR! Kampagne „Klima.Bewusst.Sein“ durch innovative und zielgerichtete Bildungsangebote.


3. Gesund durch die Klimakrise

Die Maßnahme „Gesund durch die Klimakrise“ soll die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels in der Region Walgau erfassen und gezielte Anpassungsmaßnahmen entwickeln. Besondere Aufmerksamkeit gilt sozial und gesundheitlich vulnerablen Gruppen, wie beispielsweise ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke oder sozial Benachteiligte, die stärker von den steigenden Temperaturen betroffen sind. Ein partizipativer Ansatz bindet Fachleute und die Bevölkerung ein, um praxisnahe Lösungen zu erarbeiten.

Kernstück der Maßnahme ist der Klimaresilienz-Check (KLIC) in Zusammenarbeit mit der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG). Dieses datenbasierte Instrument identifiziert klimabedingte Gesundheitsrisiken und leitet notwendige Maßnahmen für die Region ab. Ergänzend werden Fachkräfte aus Pflege und Betreuung in einem Workshop zu den Herausforderungen des Klimawandels sensibilisiert, um ihre Handlungskompetenzen zu stärken.

Zur direkten Ansprache besonders betroffener Gruppen werden drei Veranstaltungen an sogenannten „coolen Plätzen“ im Walgau organisiert. Dabei werden kreative Formate wie Lesungen oder Performances genutzt, um Klimawandelanpassung verständlich zu vermitteln und den Austausch zu fördern.

Ein weiteres zentrales Element ist eine mehrsprachige Publikation mit praxisnahen Anpassungstipps für Menschen mit einer anderen Erstsprache als Deutsch. Informationen in Sprachen wie Türkisch, Arabisch und Rumänisch sollen nicht-deutschsprachige Personen besser erreichen und für klimawandelbedingte Gesundheitsrisiken sensibilisieren. Zusätzlich sind interaktive Formate wie Workshops oder gemeinschaftliche Aktivitäten geplant.

Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen AkteurInnen und eine breite Einbindung der Bevölkerung verfolgt die Maßnahme einen integrativen Ansatz, um die Gesundheitsversorgung und das Wohlbefinden der Menschen in der Region Walgau angesichts des Klimawandels langfristig zu sichern.


4. Landwirtschaft 2.0 - Klimafit und Regional

Die Maßnahme „Landwirtschaft 2.0 – Klimafit und Regional“ wurde entwickelt, um LandwirtInnen in der Region Walgau bei der Anpassung ihrer Betriebe an die wachsenden Herausforderungen des Klimawandels zu unterstützen. Die Landwirtschaft steht zunehmend vor Problemen wie extremer Hitze, Trockenheit und Starkregenereignissen, die sich negativ auf die Erträge und die herkömmlichen Produktionsmethoden auswirken. Um diesen klimatischen Veränderungen entgegenzuwirken und die Betriebe langfristig widerstandsfähig zu machen, setzt die Maßnahme auf praxisnahe Lösungen, die den LandwirtInnen helfen sollen, die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.


Ein zentraler Wunsch seitens landwirtschaftlicher Betriebe ist es, eine Zukunftsvision für einen exemplarischen landwirtschaftlichen Betrieb zu entwickeln. Diese Analyse soll die klimatischen und betriebswirtschaftlichen Veränderungen auf Zeiträume von 10, 50 und 100 Jahren aufzeigen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse können Orientierung und Entscheidungsgrundlagen bieten, vor allem in Übergangsphasen wie Generationenwechsel oder Umstrukturierungen. Dadurch erhalten die LandwirtInnen eine erste Idee für die Anpassung ihrer Betriebsführung an die sich verändernden klimatischen Bedingungen.


Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Förderung des Austauschs und der Vernetzung unter den LandwirtInnen. Zu diesem Zweck werden Bauern-Stammtische und Exkursionen organisiert, die praxisorientierte Inputs zu relevanten Themen wie Humusaufbau, trockenheitsresistenten Pflanzen und Kreislaufwirtschaft bieten. Diese Veranstaltungen fördern nicht nur den Wissensaustausch, sondern regen auch die Diskussion über klimafitte Bewirtschaftungspraktiken an. Ziel ist es, das Verständnis für die Notwendigkeit der Anpassung an den Klimawandel zu vertiefen und die LandwirtInnen zu motivieren, innovative Ansätze in ihre Arbeit auszuprobieren.


Zudem wird die erfolgreiche Initiative „Aktion Heugabel“ integriert, die seit Jahren LandwirtInnen bei der Bewirtschaftung ökologisch wertvoller Flächen mit freiwilligen HelferInnen unterstützt. Um die Bevölkerung stärker für regionale Produkte und nachhaltige Landwirtschaft zu sensibilisieren, werden Informationskampagnen zu Regionalität, Saisonalität und den Vorteilen klimafreundlicher Landwirtschaft durchgeführt. Veranstaltungen wie das Saison-Abschlussfest der „Aktion Heugabel“ bieten niederschwellige Möglichkeiten, das Engagement der LandwirtInnen zu würdigen und das Bewusstsein für ihre wertvolle Arbeit zu schärfen.


5. Wohnen mit Zukunft

Die Maßnahme „Wohnen mit Zukunft“ sensibilisiert Gemeinden und Bevölkerung in der Region Walgau für die Bedeutung klimaangepassten Wohnens und zeigt Handlungsspielräume auf. Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu diesem Zukunftsthema gezielt aufzubauen und Gemeinden in ihrer Rolle als Gestalter einer nachhaltigen Wohnraumentwicklung zu unterstützen. Dabei werden insbesondere die Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen klimafittem und leistbarem Wohnen beleuchtet.


Die KLAR!-Maßnahme dockt an das bestehende LEADER-Projekt „Wohnen in Vorarlberg Süd“ an. Im Rahmen dieses Projekts werden zwischen Jänner 2025 und Sommer 2026 Grundlagen zum Thema Wohnen erhoben und analysiert. Diese beinhalten bestehende Strategien auf Landes-, Regions- und Gemeindeebene sowie eine quantitative Sozialraumanalyse. Darauf aufbauend werden Handlungsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen identifiziert und Maßnahmen entwickelt. „Klimafittes Wohnen“ bildet dabei einen zentralen Schwerpunkt.


Ein themenspezifischer Workshop im Herbst 2025 widmet sich folgenden Kernfragen: Was bedeutet klimafittes Wohnen? Wann ist Wohnen klima-angepasst? Welche Rolle können Gemeinden spielen? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für Gemeinden zwischen Klimaanpassung und leistbarem Wohnen? Dieser Workshop ermöglicht einen wertvollen Austausch mit Gemeindepolitiker:innen und -mitarbeitenden sowie den Nachbarregionen.

Um die Erkenntnisse nachhaltig zu verankern, werden sie im Anschluss für Politik und Verwaltung der Gemeinden praxisnah aufbereitet. Auch für die breite Bevölkerung ist der Druck eines Folders zum Thema geplant, damit sie für die zunehmende Bedeutung von klimaangepasstem Wohnen sensibilisiert und über konkrete Handlungsmöglichkeiten informiert wird.


Darüber hinaus wird ein Bildungsmodul zum Thema klimafittes Wohnen (richtiges Lüften, Verschattung, etc.) entwickelt und auf der regionalen Wissensplattform walgenau° für Schulen bereitgestellt. So wird bereits die junge Generation für die Herausforderungen und Anpassungsmöglichkeiten im Bereich klimafittes Wohnen vorbereitet. Durch die frühzeitige Einbindung von Schüler:innen kann ein Bewusstsein für nachhaltige Bauweisen und zukunftsfähige Wohnkonzepte geschaffen werden.

6. Klimafitter Siedlungsraum

Die Maßnahme "Klimafitter Siedlungsraum" verfolgt das Ziel, die Aufenthaltsqualität in verschiedenen Gemeinden durch ausgewählte Begrünungs- und Entsiegelungsprojekte nachhaltig zu verbessern. Durch konkrete Umsetzungen und Bewusstseinsbildung sollen weitere Gemeinden und die Bevölkerung zur Nachahmung motiviert werden. Zudem wird ein Beitrag zur Förderung der Biodiversität und zur Stärkung natürlicher Kreisläufe geleistet.


Im Jahr 2024 wurde das LEADER-Kleinprojekt "Mehr Grün, weniger Asphalt" in der Gemeinde Schlins initiiert, um Potenziale für Begrünung und Entsiegelung systematisch zu erfassen. Die daraus entstandene Studie lieferte 21 Handlungsempfehlungen, die in einem partizipativen Prozess priorisiert wurden. Die Umsetzung der priorisierten Maßnahmen erfolgt ab Sommer 2025 im Rahmen eines dreijährigen LEADER-Folgeprojekts in Kooperation mit KLAR! und unter fachlicher Begleitung durch Expert:innen und regionale Akteur:innen.

Im ersten Jahr des Projekts stehen die Begrünung des Gemeindeplatzes und verkehrsberuhigende Maßnahmen im Fokus. Darauf aufbauend wird im Folgejahr die Gestaltung des Volksschulplatzes sowie des Umfelds der Sankt-Anna-Kapelle angegangen. Später sollen Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von Gewässern sowie Begrünungen rund um das Feuerwehrhaus umgesetzt werden. Die geplanten Maßnahmen können je nach Gegebenheit Entsiegelungen, Pflanzungen von Bäumen und Blühstreifen, Fassaden- und Dachbegrünungen sowie die Schaffung von Schatten- und Kühlzonen zur Verbesserung des Mikroklimas umfassen.

Die Bevölkerung wird aktiv in den Prozess eingebunden und regelmäßig über die Fortschritte informiert, um das Bewusstsein für Klimaanpassung zu stärken und zur Nachahmung anzuregen. Zusätzlich werden Workshops und Informationsveranstaltungen angeboten, um Bürger:innen praktische Tipps zur Begrünung und Entsiegelung von Privatflächen zu geben.

Die Klimawandelanpassungsmanagerin unterstützt die Gemeinde bei der Umsetzung der Maßnahmen und sorgt für die Verbreitung der Ergebnisse in der Region. Mit der Maßnahme "Klimafitter Siedlungsraum" leistet die Gemeinde einen nachhaltigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel. Sie schafft lebenswerte, zukunftsfähige Räume und dient als Vorbild für andere Gemeinden, die ähnliche Maßnahmen umsetzen möchten.

7. Üser Wald – Waldpflegemaßnahmen

In Zusammenarbeit mit Lehrlingen, Vereinen und Freiwilligen aus der Bevölkerung werden Waldpflegemaßnahmen unterschiedlichster Art durchgeführt. Forstwirtschaftsmeister und Waldpädagoge Günter Dünser leitet dabei die Arbeiten an, klärt über die Notwendigkeit von Pflegemaßnahmen auf und vermittelt forstwirtschaftliches Wissen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Klimawandel. Dieses Angebot stellt zudem eine Hilfestellung für Waldbesitzer, die sowieso Maßnahmen in ihren Waldflächen umsetzen sollten, dar.

8. Schattenbäume im Siedlungsraum

Bäume sind ein effektives Mittel für mehr Kühlung und Wohlbefinden im Siedlungsraum. Aus diesem Grund widmet sich eine ganze Maßnahme den Schattenbäumen. Es werden Workshops für Planer:innen, Architekt:innen und Gemeindemitarbeiter:innen angeboten mit dem Ziel, bestehende Altbäume zu erhalten, in die Planung zu integrieren und richtig zu pflegen. Weiters sind Neupflanzungen vorgesehen und es entsteht eine für den Walgau angepasste, klimafitte Baumartenliste. In Zusammenarbeit mit Jugendlichen wird mehr Fokus auf die Wahrnehmung der Bäume, ihre wichtigen Funktionen und Leistungen gelegt.

9. Klimafittes Gärtnern

Eine mehrteilige Veranstaltungsreihe mit dem Ziel der Stärkung des Bewusstseins über die Möglichkeiten zur Klimawandelanpassung im eigenen Garten. Beispielsweise - Sicherung und Verbesserung der Bodenqualität - Reduzierung des Wasserverbrauchs - Umgestaltung der Gärten hin zu klimafitten Natur-Oasen, die Lebensraum bieten, Nahrungsmittel liefern und wichtige Funktionen (Wasserspeicher, Retentionsfläche, Kühlung, Windschutz) erfüllen.

10. Versickerung & Entsiegelung fördern

Der zunehmende Versiegelungsgrad stellt ein großes Problem dar. Neben der Hitzespeicherung an heißen Sommertagen trägt er auch zu Überschwemmungen nach Starkregenereignissen bei. Im Rahmen der Maßnahme werden Alternativen zu herkömmlicher Asphalt-Versiegelung mit Versickerungsfunktion vorgestellt und Vorzeigeflächen kreiert. Diese Vorzeigebeispiele und Bewusstseinsbildung sollen langfristig andere zum Nachahmen animieren.