Es riecht schon nach Frühling – und vielerorts bereits nach Bärlauch. Doch Vorsicht: Die beliebten Blätter lassen sich leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen, Herbstzeitlosen oder Aronstab verwechseln. Für ein sicheres und genussvolles Sammeln - hier Tipps & Tricks.
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- Die Blätter des Bärlauchs sind lang gestielt und kommen einzeln, wenn auch dicht neben-einander aus dem Boden. Maiglöckchen haben meist 2 oder 3 Grundblätter an kurzen Stielen und die Herbstzeitlose bildet mehrere Blätter an einem Stängel aus
- Ein gutes Erkennungsmerkmal ist die markante Mittelrippe auf der Blattunterseite des Bärlauchs. Diese lässt sich leicht brechen, dabei ist ein Knacken zu hören. Maiglöckchen und Herbstzeitlose hingegen haben sehr biegsame, fast “gummiartige“ Blätter.
- Die Blätter des Bärlauchs lassen sich sehr leicht verreiben, die von Herbstzeitlose und Mai-glöckchen dagegen schwer bis gar nicht. Wer also weiß, wie sich das Zerreiben des Bär-lauchs anfühlt, kann kaum einen Fehler machen.
- Die Blätter des Bärlauchs sind lindgrün, lanzettlich, am Ende spitz ausgezogen, die Ober-seite glänzt und die Unterseite ist matt.
- Die Blätter des Gefleckten Aronstabs besitzen im Gegensatz zu den parallelen Blattnerven des Bärlauchs eine unregelmäßige Gitterstruktur, die besonders auf der Blattrückseite zu erkennen ist.
- Maiglöckchen stehen eher an trockenen Standorten. Die Verwechslung in der Natur ist mit der Herbstzeitlose auf feuchten Wiesen schon wahrscheinlicher.