Burgenkooperation

Zusammenarbeit zur Nutzung und Stärkung der Bekanntheit der Burgruinen

Burgen prägen nicht nur die Landschaft, sondern auch die Geschichte des Walgaus. Vier habsburgische Burgen fielen am St. Michaelsabend 1405 dem ‚Burgenbruch’ zum Opfer, bei dem die Walgauer Bevölkerung in einer konzertierten Aktion die Dachstühle in Brand steckte. 600 Jahre später kam es erneut zum ‚Burgenbrand’ – in einem walgauweiten Kulturspektakel, das über das Internet vernetzt wurde. Es ist heute genau so Gesprächsthema in der Region wie „Goggalori“, „Formicula“ und die anderen ‚Spiele auf dem Jagdberg’.

Die Gemeinde Satteins initiierte ein Burgen- Projekt mit einer Wanderbaustelle und einem Burgen- Wanderweg, das vom EU- Programm LEADER zur Förderung des ländlichen Raumes ko-finanziert wird. Die Burgen sollen aber nicht nur saniert, sondern auch kulturell genutzt werden, denn sie sind ein wichtiger Teil der Walgau- Identität. Deshalb arbeitet die Regionalentwicklung im Walgau eng mit dem Projekt zusammen und die Burgen spielten beim Kultur- Workshop und auf der Walgaukarte eine wichtige Rolle.

Rings um die identitätsstiftenden Burgruinen im Walgau gibt es eine ganze Reihe weiterer Projekte mit unterschiedlichen Trägern, deren Koordination die Regionalentwicklung im Walgau übernahm. Daraus entstand die Idee, das Thema in einen größeren kulturellen und touristischen Zusammenhang zu bringen (siehe auch Projekt Walgaukarte).

Burg Tosters/Feldkirch
Ruinen im Walgau
Ruine Sigberg in Göfis

Kofinanziert aus EFRE-Mitteln im Rahmen des EU-Programms "regionale Wettbewerbsfähigkeit 2000-1013"

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